Schau mir in die Augen, Kleines

Wer duckt sich denn da? Ein junger Feldhase (Lepus europaeus) versucht sich meiner Aufmerksamkeit zu entziehen. Die Tiere sind meist nachtaktiv und verbringen den Tag in ihrer sogenannten Sasse. Dabei ist die Sasse so gewählt, dass sie einen möglichst guten Rundumblick ermöglicht, wie beispielsweise auf freiem Feld. Bei Gefahr duckt sich der Hase zunächst, bevor er dann im letzten Augenblick davon läuft. Auch diesem Hasen wurde mein Geknipse irgendwann zu bunt, sodass er die Flucht ergriff. Faszinierend, was man nicht alles entdeckt, wenn man nur genau hin schaut.

Übrigens, wusstet ihr, dass man häufig an der Stellung der Augen eines Tieres erkennen kann, ob es sich um Räuber oder Beute handelt? Beim Hasen handelt es sich um ein potentielles Beutetier. Seine Augen sind seitlich angeordnet. So hat er einen fast 360° Rundumblick und kann mögliche Feinde früh sehen. Bei Jägern hingegen sind die Augen nach vorne ausgerichtet und das Sichtfeld der beiden Augen überschneidet sich häufig. Dies erhöht die dreidimensionale Wahrnehmung und somit die Lokalisierung der Beute. #Raubvögel sind hierfür ein gutes Beispiel. Fallen euch noch weitere Beispiele oder sogar Ausnahmen für diese Regel ein?

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