Abkühlung gefällig?

Na, wer lässt es sich da gut gehen? Diese Schwalbenbäuchige Wollschwein-Sau mit Ferkeln konnte ich am Predigerhof in der Nähe von Basel bewundern (siehe Video). Wollschweine sind eine Hausschweinrasse, die sich durch ihre lockigen Borsten auszeichnet. Die dichte Behaarung erinnert an die der wilden Verwandten und ermöglicht die ganzjährige Freilandhaltung. Die Verwandtschaft mit dem Wildschwein ist aber auch an den gestreiften Ferkeln zu erkennen. Faszinierend, was man nicht alles entdeckt, wenn man nur genau hin schaut.

Wusstet ihr, dass das robuste Schwalbenbäuchige Wollschwein auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen steht? Ja, nicht nur Wildtiere sterben aus, auch Nutztiere! Der Bedarf des Wollschweins nach Auslauf, Freigehegen und Wasserlöchern (sog. Suhlen) macht es unattraktiv für die Massenproduktion. Also wird es, wie viele alte Nutztierrassen, zugunsten von Hochleistungsrassen nur noch selten gezüchtet.

Übrigens, durch die Züchtung auf Produktivität gehen häufig andere nützliche Eigenschaften wie Robustheit, Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit verloren. Mit einer aussterbenden Nutztier-Rasse geht also auch das genetische Erbe dieser Tiere verloren. Das sog. Arche-Projekt hat das Ziel, solche Rassen zu erhalten. Zum Beispiel auf Arche-Höfen und in Arche-Parks werden diese Tiere gezielt weiter gezüchtet, um den Bestand zu erhalten. Eine tolle Sache, wie ich finde. Und außerdem auch noch hübsch anzuschauen! Was meint ihr?

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