Formenkundlicher Grabungsfund

Wer liegt denn hier auf der Lauer?

Kurz bevor wir damit begonnen haben, eine römische Schuttgrube abzutragen, habe ich diesen Fund gemacht. Was ihr hier seht, ist das kunstvolle Bauwerk einer kleinen Spinne. So weit ich sagen kann, handelt es sich um eine Haubennetzspinne der Art Achaearanea riparia. Man kann sogar die Beine der Architektin am Ausgang des mit Steinchen bedeckten Unterschlupfes erkennen. Bisher kannte ich solche Konstruktionen nur von der Köcherfliegenlarve und war deshalb besonders erfreut über diesen speziellen Fund. Faszinierend, was man nicht alles entdeckt, wenn man nur genau hin schaut.

Wusstet ihr, dass Spinnen auch über ihre Netze kommunizieren können? So können diese Haubennetzspinnen zum Beispiel ihren Nachwuchs warnen, der sich dann im Unterschlupf versteckt.

Übrigens: Viele Menschen finden Spinnen ekelig und beängstigend. Manche haben sogar sehr große Panik vor diesen Tieren. In einer biologiedidaktischen Studie zu diesem Thema konnte herausgefunden werden, dass die behutsame Begegnung mit den Tieren im Unterricht nicht nur den Ekel abbauen, sondern auch Interessiertheit und sogar Sympathie für Spinnen wecken kann. Hat das jemand von euch schon einmal ausprobiert? Wie geht ihr mit Ekel im Biologieunterricht um?

 

Hier noch die Quelle zur Studie.

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