Alles Huhn oder was?

Wer schaut uns da so neugierig an? Das Haushuhn (Gallus gallus domesticus) im Freilauf eines Hofes interessiert sich offensichtlich für Fotografie. Charakteristisch für Hühner ist der Hautlappen auf dem Kopf, der Kamm. Bei männlichen Individuen ist er in der Regel stärker ausgeprägt. Wusstet ihr, dass die Größe des Kamms bei Hennen je nach Legephase variieren kann? Faszinierend, was man nicht alles entdeckt, wenn man nur genau hin schaut.

Aber Moment, hab ich nicht gerade im letzten Post zum Teichhuhn erklärt, dass biologische Artnamen immer aus zwei Teilen bestehen? Das ist auch richtig, aber warum hat das Haushuhn dann einen dreiteiligen Namen? Bei dem Haushuhn handelt es sich um eine Unterart. Es ist die domestizierte Form des Bakinavahuhns (Gallus gallus). Weitere Kategorien unterhalb der Art, wie Unterart und Rasse sind jeweils nützlich, vor Allem in der Zucht, wo man bestimmte Merkmale verstärken möchte. Beispielsweise unterscheidet man beim Haushuhn Rassen, die sich eher zur Fleischproduktion eignen und welche, die sich eher zur Eierproduktion eignen. Da man vor allem bei Legerassen nur die weiblichen Individuen benötigt, ist diese Züchtung zunehmend in Verruf geraten. Aus diesem Grund steigt die Nachfrage nach dem sogenannten Zweinutzungshuhn. Bei diesen Rassen werden die weiblichen Individuen als Legehennen und die männlichen als Masthähnchen genutzt. Dabei kann man auf alte Rassen zurückgreifen oder durch Kreuzung neue Linien züchten.

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